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Produktionstagebuch: Mortuorum Cibus Episode 2

Es ist wirklich eine ganze Weile vergangen, bevor ich die Arbeit an Episode 2 aufgenommen habe. Ein Grund dafür war, dass ich an einer größeren externen Produktion gearbeitet habe und teilweise immer noch arbeite. An dieser Stelle sei nur gesagt, dass es ein Hörspiel für einen namenhaften Produzenten ist. Aber dazu bei Zeiten mehr. Hier soll es ja um meine kleine Zombie-Reihe MORTUORUM CIBUS gehen.

Wie schon erwähnt, wird der zweite Teil den Titel „Projekt: Lazarus“ tragen und ist natürlich keine zufällige Anspielung auf die Person, die von den Toten auferstanden ist, wenn auch durch die Hand Jesu. Da aber Religion in MORTUORUM CIBUS keine Rolle spielt, ist es nicht weiter dramatisch. Dramatischer ist in jedem Fall die Story zu Episode 2. Daher war ich besonders gespannt, wie das Ohrenkino-Sprecher-Team diese Herausforderung meistert. Und sie haben mich nicht enttäuscht. Als ich vor gut zwei Wochen mit der Produktion begonnen hatte (alle Sprecher hatten ihre Aufnahmen schon erledigt) und mitten im Dialogschnitt war, musste ich einmal kurz inne halte und einfach das Gehörte wirken lassen. Es ist eine absolut fantastische Erfahrung, wenn die Sprecher die selbst geschriebenen Zeilen mit Leben füllen.

Aktuell arbeite ich schon an der Vertonung der einzelnen Szenen. Die Sprecherzahlt ist ja vorerst noch überschaubar und daher kam ich mit dem Dialogschnitt recht zügig voran. Die nächste größere Herausforderung wird die Musik werden. Geplant habe ich 2-3 neue Stücke, sowie die Überarbeitung bereits vorhandener Tracks. Musik ist zwar eine Leidenschaft von mir, jedoch würde ich mich nicht als Komponist bezeichnen. Allein meine spärlichen Tasteninstrument-Kenntnisse disqualifizieren mich dafür. Kompensieren kann ich das allein durch den Spaß daran, es einfach auszuprobieren.

Episode 2 wird eine deutlich längere Spielzeit aufweisen, meiner ersten Schätzung nach über eine halbe Stunde. Das ist für Hörspiele natürlich nichts ungewöhnliches, in Anbetracht der doch recht kurzen Episode 1 aber erwähnenswert. Somit habe ich allerdings meinen ursprünglichen Plan, kurze 20-minütige Folgen zu produzieren, endgültig über Bord geworfen. Ich denke, darüber wird sich aber kein Hörer beschweren, hoffe ich zumindest.

Leider gibt es bei dieser Produktion so gut wie keine Tagebuch-Fotos, da das Ensemble im eigenen Homestudio oder auch im provisorischen Studio aufgenommen hat. Dafür gibt es ein paar Schnappschüsse aus meinen vier Wänden die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

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