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Leichtbau Sprecherkabine

  • http://Paravent170x138x2cm,Basotect-Platten100x50x7cm
  • http://Ab7cmDickewerdenalleFrequenzenab315Hzzu100%absorbiert.
  • http://MeinBruderMichaelbeimParavent-Sprech-Test

Was tut man nicht alles fürden Raumklang. Vermeintlich bewehrte Klassiker wie Decke über den Kopf, in den Schrank quatschen oder den Raum mit Kissen auffüllen, wurden von mir bereits ausprobiert und teilweise für absoluten Blödsinn befunden. Etwas Neues musste also her – eine Sprecherkabine!

Natürlich ist dafür kein Platz in der Bude, weder mobil noch feststehend. Wie sieht das denn auch aus? Also musste es etwas praktischer und kleiner sein. Schließlich habe ich mich für einen drei-teiligen Paravent entschieden für rund 75 Euro. Nach kurzer Suche im Netz, bin ich über BASOTECT gestoßen, das sich hervorragend für die Schallabsorption eignen soll. Es ist ein extrem dichter Schaumstoff und wird oft bei Absorber-Elementen eingesetzt. Die 100 x 50cm Platten (7cm dick) kosten keine 20 Euro das Stück.

Die Anbringung ist noch provisorisch und umständlich, aber für den Test ausreichend. Die Platten habe ich mit Paketband an den Lamellen des Paravents befestigt. Da der BASOTECT-Schaumstoff sehr leicht und nicht wirklich stabil ist, habe ich mit einfachem Papier die Enden vor dem Paketband geschützt. Später werde ich, ähnlich wie bei dem Micro-Schirm, die Platten mit Stoff beziehen (vermutlich Leinen) und daran kleine Haken befestigen, damit man die Platten leichter an den Paravent hängen kann.

Klanglich ist es sicherlich nicht das Ende vom Lied, aber der erste Akustik-Test (ohne Recording) bringt schon ein deutlich trockeneres und hallärmeres Klangbild. Bei den späteren Sprachaufnahmen erzielten wir ein ähnliches Ergebnis. Absolut Perfekt möchte ich es wirklich noch nicht nennen, denn einige Aspekte beeinflussen den Klang immer noch eher suboptimal. Da hätten wir die Dachschräge im hinteren Teil des Zimmers oder zu wenig Platz für eine bessere Positionierung im Raum. Was jedoch positiv aufgefallen ist, dass Aufnahmen mit größerem Abstand zum Mikrofon weniger hallanfällig sind. Dadurch bekommen die Sprecher etwas mehr Freiraum. Zwar nicht spotbillig aber dennoch erschwinglich habe ich für die „Studio-Erweiterung“ rund 135 Euro ausgegeben.

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