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Ich baue mir einen Mikrofon-Schirm

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Eines der Hauptprobleme ist ja, den Raum vom Schall zu befreien. Natürlich kann man ein Zimmer mit Diffusoren und Absorbern, Eierkartons, Schaumstoffplatten mit oder ohne Noppen und weiß der Teufel noch was bestücken. Allerdings bedingt das auch eine gewisse Alltagstauglichkeit, denn nicht immer kann man ein Zimmer für das Home-Studio entbehren. Daher war meine Überlegung kurzer Hand einen eigenen Mikrofon-Schirm zu bauen, der direkt am Mikro befestigt wird. Nicht die Lösung für alle Probleme, aber eine mobile und vorerst schnelle Lösung.

Mein erster Versuch stammte noch aus der la Menge mit einem Streifzug durch den Baumarkt. Der Plant entstand beim Einkauf. Im Nachhinein betrachtet natürlich völliger Quatsch, aber so ist das eben mit fixen Ideen. Das Ergebnis ist allesandere als eine Augenweide, brachte jedoch doch schon einen hörbaren Unterschied. Eine kleine Verbesserung im Kampf gegen den Raumhall.

Das Basismaterial waren Balsaplatten für 6 Euro, hinzu kam noch eine Drahtspule für knapp 8 Euro. Der Schaumstoff (3 cm Tiefe) schlug mit 8 Euro zu Buche. Im Prinzip habe ich die Balsaplatten mit einer Kerbe versehen und ineinander gesteckt. Mit dem Draht habe ich lediglich die Verbindungen fixiert. Auf jede Balsaplatte habe ich ein Stück Schaumstoff geklebt und fertig war das Meisterwerk. Ein Nachteil war jedoch, die Bestimmung des Radius durch das Zusammenstecken der einzelnen Platten. Nach meinem Empfinden, ist der Winkel der Platten etwas zu flach und dadurch der Halbkreis zu offen. Mal abgesehen davon, dass der Schirm kein Design-Preis gewinnen wird.

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